Als Sushi wird gekochter und gewürzter Reis bezeichnet, der mit weiteren Zutaten kombiniert werden kann. Der Ursprung von Sushi wird in diesem Artikel erklärt. Hier geht es um die verschiedenen Arten von Sushi. Je nach den weiteren Zutaten die man verwenden möchte, sind manche Arten besser geeignet als andere.

 

Zu jeder Sushi Art gibt es in den Grundlagen des Blogs einen separaten Artikel, wie man sie einfach zu Hause machen kann. Im Bereich Rezepte gibt es dazu weitere Anregungen zu Zutaten und Präsentation.

Nigiri-Sushi

Eine der bekanntesten Sushi Arten ist das Nigiri-Sushi. Dabei wird der Reis mit der Hand zylinderförmig geformt und mit einer Zutat belegt (ausführliche Anleitung). Dies kann eine Stück Lachs, Thunfisch oder Avocado sein. Wichtig ist die Stabilität der Auflage. Da sie mit dem Reis durch Drücken verbunden wird, macht es keinen Sinn Fischeier oder Surimisalat zu verwenden. Bei Auflagen, die schlecht halten (z.B. Avocado) kann ein Streifen Norialge um Reis und Auflage gewickelt werden.
Weitere häufig genutzte Zutaten sind Garnele,  Omelette, Aal, Surimi und viele weitere Fischsorten.
Nigiri Sushi mit Oktopus
Nigiri Sushi mit Oktopus

Maki-Sushi

Maki Sushi ist gerolltes Sushi. Dazu wird ein Nori-Algenblatt mit Sushireis dünn belegt. Darauf wird die Füllung gegeben und eingerollt. Die Rolle wird mit einem scharfen Messer in sechs bis acht zylinderförmige Stücke geschnitten. Es gibt drei verschiedene Arten von Maki-Sushi:

 

Hoso-Maki

Hierbei wird das Algenblatt in der Hälfte zerteilt und nur eine Hälfte verwendet. Diese wird dünn mit Reis und einer oder maximal zwei Füllungen belegt. Nach dem Rollen wird es für gewöhnlich in sechs gleich große Stücke geschnitten. Hier findest du eine ausführliche Anleitung wie man Hoso-Maki macht. Bei dieser Art von Sushi steht die eine benutzte Art von Füllung besonders im Vordergrund.

Hoso Maki Sushi mit Räucherlachs, Frischkäse und Dill
Hoso Maki Sushi mit Räucherlachs, Frischkäse und Dill

 

Futo-Maki

Für Futo-Maki wird ein ganzes Algenblatt benutzt. Dadurch ist deutlich mehr Platz vorhanden und es können mehr Füllungen verwendet werden, meistens drei bis sechs. Dadurch steht nicht eine Zutat so im Vordergrund wie bei Hoso Maki, sondern eine schöne Komposition aus Geschmäckern und Konsistenzen kann sich ergeben. Da die Rolle dadurch deutlich dicker ist, wird sie in mehr Stücke zerschnitten, meistens acht bis zehn.

Futo Maki Sushi mit frittierter Garnele, Gurke und Avocado
Futo Maki Sushi mit frittierter Garnele, Gurke und Avocado

 

Ura-Maki

Für Ura-Maki wird ein halbes Noriblatt mit Reis belegt. Danach wird es umgedreht und die Füllung kommt nicht auf die Reis-Seite sondern direkt auf das Algenblatt. Nach dem Rollen wird es meist in acht Stücke geschnitten und der Reis befindet sich auf der Außenseite. Dieser kann mit Sesamsamen oder Fischrogen (z.B. Masago oder Tobiko) verziert werden oder von oben mit weiteren Zutaten belegt werden. Das klassische Beispiel ist die California-Roll, hier lernst du, wie du sie zu Hause selbst machen kannst.
Inside Out Sushi / Ura Mak mit grünem Spargel, Surimi und Masago
Inside Out Sushi / Ura Mak mit grünem Spargel, Surimi und Masago
Für alle drei Maki-Arten können nahezu alle Zutaten verwendet werden. Die Füllung wird umschlossen , deshalb kann auch Salat (z.B. Krebsfleisch-Salat in California-Roll) verwendet werden. Es bietet sich auch für kleinere Fischstücke bzw. Reste an, die sich nicht für Nigiri eignen.

Gunkanmaki

Es hat zwar auch Maki im Namen, wird aber nicht am Stück gerollt und zerschnitten, sondern jedes Sushi wird einzeln gerollt. Ein kleiner, flach gedrückter Reisball wird von einem breiten Algenstreifen umschlossen (Breite wie die Markierungen auf dem Algenblatt). Von oben kann das Sushi befüllt werden, dazu bieten sich Zutaten an, die sonst nur schwierig verarbeitet werden können, wie Salate (z.B. Wakame-Alge), Fischrogen oder kleine Fischstücke (z.B. Tatar aus Thunfisch, Lachs oder Jakobsmuschel). Hier findest du eine Anleitung, um Gunkanmaki zu Hause zu machen.

Gunkanmaki Sushi mit scharfem Lachs und Gurke
Gunkanmaki Sushi mit scharfem Lachs und Gurke

 

Temaki

Ebenfalls Maki, aber eine weitere Version, bei der ein halbes Noriblatt nur zur Hälfte mit Reis und Zutaten belegt wird und zu einer Form gerollt wird, die einer Schultüte ähnelt. Sie sind so groß, dass sie nicht in einem Stück gegessen werden können, sondern abgebissen werden. Für die Füllung eignen sich neben Fisch, Gurke und Avokado auch grüner Salat und anderes Gemüse. Eine ausführliche Anleitung findest du hier.

Temaki Sushi mit Lachs, Avocado und Gurke
Temaki Sushi mit Lachs, Avocado und Gurke

 

Chirashi-Sushi

Ist in Japan sehr beliebt, sonst allerdings nicht weit verbreitet. Es wird oft zu Hause zubereitet, da es besonders einfach ist und schnell geht. Eine Schüssel wird mir gewürztem Sushireis gefüllt und mit Zutaten belegt. Dazu können nicht nur alle bereits erwähnten typischen Sushi zutaten verwendet werden, sondern auch Pilze, gedünstetes Gemüse, Fleisch und vieles weitere. Weitere Informationen gibt es in diesem Artikel.

Chirashi-Sushi
Chirashi-Sushi

Aus den gleichen Zutaten kann man eine Vielzahl unterschiedlicher Sushi-Arten zubereiten. So wirkt das Essen abwechslungsreicher und interessanter. Je nachdem wie viel Zeit man für die Zubereitung hat kann man die passende Form wählen.

Welches ist eure Lieblingsvariante und welche Zutaten nutz ihr dafür? Habt ihr schon alle Arten zu Hause zubereitet? Oder habt ihr noch weitere innovative Sushi-Ideen?

Lasst es uns wissen und kommentiert unten!

 

 

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Sushi zu Hause selber machen: Rezepte, Anleitungen, Tipps & Tricks